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Rueckschau auf das Jahresprogramm 2003 / 2004

Feminismus

1.Feministische Philosophie
mit E.F. Lauppe

2.Der Hass der Frauen
mit Claudia Fischer

3. Feministische Theologie 
mit Helmut Bölling

Zusammenfassung:Ausgehend von den anthropologischen und psychologischen Voraussetzungenwurden elf Herangehensweisen an Wirklichkeit in ihrer jeweilspatriachalen (traditionellen) und "weiblichen" Tönunggegenübergestellt. Besonders ausführlich wurden die Konsequenzen einerRückbesinnung auf das Weibliche "in uns" beim Gottesbild dargestellt.
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4-mal Nietzsche, der Facettenreiche

Vier Sichtweisen....

an zwei Abenden auf den interessantesten und widersprüchlichsten Philosophen der Neuzeit

2-mal am Donnerstag, 25.März 2004
mit Helmut Bölling und Ernfried Lauppe

2-mal am Donnerstag, 22.April 2004
mit Claudia Fischer und Simon Schauder

Vor einer erfreulich großen Zahl von Zuhörern entwickelte Helmut Bölling diekühne These, Nietzsche sei ein Kritiker der Religion, der nicht alsNihilist, sondern aus einer deutlichen spirituellen Sehnsucht heraus"Nein" zu einem überkommenen Gottesbild sagte. In gleicher Weise wirdsein "Übermensch" als analoger Versuch einer fast revolutionärenGrenzüberschreitung gesehen.

  Ernfried Lauppe setzteden Schwerpunkt auf das Dionysische, das der Philosoph in seiner großenKenntnis der antiken Mythologien dem allzu spröde gewordenenPastoren-Christentum entgegenhält. Er gab Hinweise, warum Nietzsche nicht ohne Legitimation den Weg der Philosophie der nächsten 200 Jahre aufzuzeigen vorgibt.  

  Eine lebendige Diskussion kreiste speziell um die transzendente Ebene der angerissenen Fragestellungen.

  Claudia Fischer und Simon Schauder stelltenauch den Komponisten Nietzsche (mit Tondokumenten) vor und betonten dienotwendige Integration des "Dunklen" in unser Leben. In seinerTitelzeile des Liedes im Zarathustra drückt er es so aus: "Was spricht die tiefe Mitternacht?"

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Ein erleuchteter Philosoph: Meister Eckehart

Helmut Bölling

1. Oktober 2003, Mittwoch, Philo-Cafe München 
22. Oktober 2003, Mittwoch, Philo-Cafe Starnberg

DerMystiker Meister Eckehart entwickelte mit der Grundforderung, das "Ego"- nämlich den "alten Menschen" - zu überwinden, eine hochaktuellerscheinende Lebensphilosophie. Seine enorme Sprachkraft und seinanalytischer Verstand bauen eine Brücke zwischen einer sehremanzipatorischen Theologie und einem philosophischen System, dasdeutliche Parallelen zum Buddhismus aufweist.

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Die Erfindung der Leere: antike Atomtheorie.

Ernst Friedrich Lauppe

15. Oktober 2003, Mittwoch, Philo-Cafe München

20. November 2003, Donnerstag, Philo-Cafe Starnberg 

Ohnedie unvorstellbare Leere zu erfinden, hätten Leukipp und Demokrit nichtdie antike Atomtheorie entwerfen können. Dabei setzten sie sich gegenden Philosophen der Fülle, Parmenides, durch. Die Folge: unser heutigesDenken. Leeren wir aber unseren Kopf aus, sollten wir nicht beiDemokrit ankommen, sondern bei Parmenides.

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Die Fülle der neuen Physik

Paul Heyse

5. November 2003, Mittwoch, Philo-Cafe München

11. Dezember 2003, Donnerstag, im Philo-Cafe Starnberg

Unsere Physik hatstarke Wandlungen durchgemacht: jetzt ist den Physikern die Leereabhanden gekommen. Wir werden über Zeit, Raum und höhere Dimensionenhören, soweit möglich, Vorstellungen entwickeln und diskutieren.

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Mit dem Geist arbeiten.

Lia Keuchenius

24. September 2003, Mittwoch, Philo-Cafe Starnberg

Wie wir heute wissen- seit den französischen Philosophen Pierre Hadot und Michel Foucault -war die Hauptbeschäftigung antiker Philosophen nicht, über Weisheitnachzudenken, sondern Weisheit im Leben praktisch umzusetzen, durchkonkrete Anweisungen und tägliche Übungen. Weisheit war nicht im Kopf,sondern überzeugte durch Konsistenz von Gedanke, Wort und Tat.Philosophie, die Liebe zur Weisheit, war nicht das Streben nach Wissen,sondern nach Echtheit.

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Einfach ohne Reue. Was soll das schlechte Leben nützen?

Michael  von Gagern

23. Juli 2003, Mittwoch, Philo-Cafe Starnberg

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Geistesübungen und Meditationen antiker Philosophen.

Ernst Friedrich Lauppe

26. Juni 2003, Donnerstag, Philo-Cafe Starnberg

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Diogenes und seine Nachfolger: Philosophie der Bedürfnislosigkeit

Ernst Friedrich Lauppe

9. April 2003, Mittwoch, Philo-Cafe Starnberg