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Juli 2018

 

 

Am Donnerstag, 26. Juli 2018, wird uns ein ausgewiesener Computerspezialist und Philosoph, vor Kurzem noch Chef des Computermagazins CHIP, einen Vortrag über künstliche Intelligenz halten, der sich von allem unterscheidet, was man bisher gehört hat:

 

 

Thomas Pyczak: 

Künstliche Intelligenz: Ada Lovelace und die Geburt des modernen Computers

 

Am Anfang der Digitalisierung steht eine Frau. Gemeinsam mit dem Mathematiker und Erfinder Charles Babbage legt Ada Lovelace den Grundstein für den modernen Computer. Die Tochter einer Mathematikerin und des Dichters Lord Byron beschreibt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Algorithmus, die Analytical Engine - eine Maschine, die niemals gebaut wird. Es ist der erste Algorithmus überhaupt. Bedeutsamer noch: Ada Lovelace hat die Vision vom universellen Computer. Erst künstliche Intelligenz, deren Goldenes Zeitalter wir gerade erleben, sprengt den Rahmen ihrer Vision und entwirft ein radikal neues Bild der Möglichkeiten von Computern. Philosophische Fragen, die Ada Lovelace noch mit großer Entschiedenheit beantwortete, bekommen neue Relevanz: Haben Computer Gefühle, Bewusstsein, Identität? Wohin werden sie sich entwickeln?

 

Thomas Pyczak ist Autor, Journalist und strategischer Storyteller. Er war von 1999 bis 2014 zunächst Chefredakteur, später Geschäftsführer und CEO von CHIP. Zur Zeit schreibt er an einem Roman, in dem es um die weibliche Seite künstlicher Intelligenz geht. 

 

 

Wir freuen uns sehr auf dieses besondere Ereignis

 

Ernst Friedrich Lauppe

Beate Himmelstoß

 

Wie immer: Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, im Bayerischen Hof Starnberg,

Bahnhofplatz 12, Beitrag: 10 €.

 

 

 

 

 

Juni 2018

Mittwoch, 20. Juni 2018 im Philo-Café im Bayerischen Hof Starnberg, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr.

 

Beate Himmelstoß: 

Karl Marx

 

Karl Marx (1818-1883) hat mit erstaunlicher Klarheit die Entfremdung des Menschen und die globale Ausbeutung durch die Konzentration des Kapitals vorhergesehen und analysiert. Er würde sich allerdings sehr wundern, wenn er wüsste, dass die Welt 170 Jahre nach dem Erscheinen des „Kommunistischen Manifests“ immer noch, ja mehr denn je in den Fängen der Profiteure ist, dass die Versuche einer „Diktatur des Proletariats“ in Misswirtschaft und Funktionärsoligarchie mündeten und wir von der „Klassenlosen Gesellschaft“ noch immer weit entfernt sind. Für ihn war die Entwicklung zum Kommunismus, den er sich als eine demokratische „Gemeinwohlökonomie“ vorstellte, nur eine Frage der Zeit. Die Anpassungsfähigkeit des Kapitalismus und die Dominanz der Gier (auch bei den Ausgebeuteten) hat er wohl unterschätzt. Gleichwohl sind seine Analysen so aktuell, dass es sich lohnt, darüber auch heute zu diskutieren.

Beate Himmelstoß gibt einen Einblick in das Leben der Marx-Familie und erläutert anhand von Auszügen aus dem Kommunistischen Manifest Marx´ an Hegel geschulte dialektische Denkweise.

 

Wir wünschen viel Vergnügen !!!

Ernst Friedrich Lauppe, Beate Himmelstoß         

 

 

Mai 2018

 

 

Dienstag, 15. Mai 2018

 

Claudia Fischer:

 

Philosophie der Mode

 

 

Mode verbinden wir mit Models, Trends und der Suche nach dem 'dernièr cri' – aber was ist mit der Suche nach uns selbst? - dabei liegt uns gerade in der Mode das Menschlich Allzumenschliche ganz offen-verhüllt oder verhüllt-offen vor Augen.

Mit Mode nehmen wir am Großen-Ganzen teil und wir können ungefährdet unsere Individualität ausdrücken.

Sollen wir vielleicht gar nicht über Mode nachdenken? Und welches Spiel würde dabei verdorben? Welche Freiheit wiederentdeckt?

Der Abend orientiert sich an Georg Simmels Essay "Philosophie der Mode“ von 1905; nachlesbar im Internet unter: Georg Simmel, Philosophie der Mode (Text im Projekt Gutenberg).

 

Claudia Fischer ist Philosophin und arbeitet in der Modebranche. Sie verbindet in eleganter Weise Sprache und Mode – oder ist Mode eine Sprache?

Sicher werden sich einige an Claudia Fischer erinnern, sie hat früher bei uns mitgearbeitet und Vorträge gehalten, die immer mit starker Diskussion verbunden waren.

 

Wie üblich im Philosophischen Café Starnberg, Bayerischer Hof Starnberg,

Dienstag, 15. Mai 2018, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, Unkostenbeitrag 10 €.

 

 

 

 

 

 

April 2018

 

 

Donnerstag, 19.4.2019

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philo-Cafés,

 

am Donnerstag, den 19.April 2018 gibt es einen Abend über Quantenphilosophie und alte Philosophie:

 

Ernst Friedrich Lauppe:

 

Der Wille in der Quantenphilosophie,

bei Schopenhauer und in der Gnosis

 

 

Carl Friedrich von Weizsäcker war nicht nur Physikprofessor, er hatte auch einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Hamburg. Die umstürzenden Erkenntnisse der Quantenphysik sollten in das allgemeine Bewusstsein eingebracht werden. Von ihm stammt die Bezeichnung „Quantenphilosophie“. Die Materie ist nicht aus Materie aufgebaut, schon die bloße Beobachtung verändert das Objekt, und das Erstaunlichste: der Wille verändert die Materie: Wie das vor sich geht, haben die Bio-Wissenschaften inzwischen erforscht – und wir werden dass an einem einfachen Beispiel darstellen.

Den Willen aber, den wir alle aus unserer inneren Erfahrung kennen, bewegen wir mit dem Geist. Dazu hat Schopenhauer alles Wichtige gesagt. Wir werden seine Lehre kurz anschauen und dann noch den Ort des Willens in der neuplatonischen Philosophie des Proklos, 5. Jahrhundert betrachten. Denn durch die Quantenphilosophie kommen die alten Lehren wieder zu Ehren.

 

Diesmal Donnerstags!! Wie üblich im Bayerischen Hof Starnberg, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr.

 

Wir wünschen viel Vergnügen!

 

Ernst Friedrich Lauppe

Beate Himmelstoß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2018

 

 

Mittwoch, 21.3.2018:

 

Nach einigen Vorträgen über die Vorsokratiker nun zu Sokrates selbst:

 

Dr. Wolfgang Thorwart:

Sokrates

 

Der alte wilde ursprüngliche Sokrates und der Sokrates Platons – das sind zwei Gestalten, die erst die moderne Forschung zu unterscheiden begonnen hat. Sokrates war ein angesehener Krieger, ein Schwerbewaffneter (Hoplit), der allerdings, wie von erstaunten Zeitgenossen berichtet wird, auf dem Schlachtfeld bewegungslos stehen bleibt und in diesem Zustand 2 Tage verharrt, nicht ansprechbar, in einem anderen Zustand. Und dieser Sokrates ist von Platon für seine Philosophie und Idee des absolut Guten in einer Weise vereinnahmt worden, die er wahrscheinlich nicht gebilligt hätte, hätte er den Giftbecher nicht getrunken. Aber die platonischen Dialoge bestehen über die Jahrtausende und der wilde Sokrates – den muss man sich erschließen.

Laut Aristoteles, Schüler von Platon, beginnt mit Sokrates die Philosophie als Wissenschaft. Sokrates fragt nach dem Grund und Ziel des menschlichen Handelns, was bei ihm untrennbar mit der Frage nach dem guten Leben und der Sorge um das eigene Selbst verbunden ist. Erst das ermöglicht auch eine gute Gemeinschaft in der Polis.

 

Wolfgang Thorwart wird uns in seiner bekannten Art in die Quellenlage und in die eigentümliche, durchaus nichtrationale dialogische Gesprächsführung des Sokrates einführen.

 

Wie immer im Bayerischen Hof Starnberg, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, Mittwoch, den 21.3.2018, 10,00 € Unkostenbeitrag  

 

Wir wünschen viel Vergnügen!!!

Ernst Friedrich Lauppe
Beate Himmelstoß

 

 

 

 

Februar 2018

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philo-Cafés,

 

am Donnerstag, den 15.2.2018 haben wir Besuch aus Berlin:  

 

 

Dr. Barbara Strohschein:

 

Wie Philosophen konstruktiv mit Kränkungen umgehen

 

Durch Denken und Nachdenken kann man wirklich Probleme lösen. Zum Beispiel die Probleme, die durch Kränkungen entstehen. Niemand bleibt von Kränkungen verschont. Auch nicht die Philosophen wie Sören Kierkegaard, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und Ernst Bloch. Aus ihren Philosophien kann man sehr gut lernen, Kränkungen zu überwinden. Das wirkt sich auch auf das eigene ethische Verhalten aus.

 

Ein interessanter und ungewöhnlicher Vortrag!

Dr. Barbara Strohschein ist Philosophin und hat ebenfalls Psychologie und Soziologie studiert. In ihrer Beratungspraxis „Philosophische Praxis für Werte Cor Amati“ begleitet sie Führungspersönlichkeiten mit großer Verantwortung. Sie ist Expertin für Ethik und Werte, publiziert, hat einen eigenen Blog und hält Vorträge. Ihr letztes Buch „Die gekränkte Gesellschaft“ erschien 2015 im Riemann Verlag, Randomhouse München.

 

Schauen Sie mal ins Internet unter: barbarastrohschein.de, da können Sie sich ein sehr gutes Bild darüber machen, was sie erwartet.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ernst Friedrich Lauppe

Beate Himmelstoß

 

Wie immer im Bayerischen Hof Starnberg, gleich am Bahnhof, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, Beitrag: € 10,00.

 

 

 

 

 

 

 

Januar 2018

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philo-Cafes,
am Mittwoch, den 17. Januar 2018 gibt es einen ganz besonderen Vortrag:

Dr. Bernd L. von Bismarck:

Wie entsteht das Neue?

Goethes Ansatz „Polarität und Steigerung“ an Hand der Farbenlehre


Zunächst wird der Unterschied zwischen Goethes und Newtons Farbenlehre gezeigt. Das führt zur Frage der sinnlichen Wahrnehmung im Gegensatz zur abstrakten Berechnung. Die Grundfarben werden visualisiert und ihre Wirkungskräfte und Qualitäten herausgearbeitet, die Körper- und Lichtfarben, die Komplementärfarben und die Polaritäten werden deutlich gemacht. So kann Polarität und Steigerung in Goethes Farbenlehre verstanden werden, der Geburtsprozess des Neuen. Ein Wissen, das zur Orientierung dienen kann, wenn menschliche Entwicklungen, Veränderungen in Natur und Technik und in Organisationen betrachtet und bearbeitet werden. Der Referent wird aus seinem reichen Erfahrungsschatz, den er in langjähriger Trainings- und Beratungstätigkeit gewonnen hat, von Anwendungen dieses Orientierungswissens erzählen.

Dr. Bernd von Bismarck hat in den Bereichen Coaching, Teamentwicklung  und Organisationsentwicklung in verschiedenen Branchen vorwiegend auf der Basis des Farbenverständnisses von Goethe gearbeitet und damit lebensfördernde Prinzipien in der Praxis umgesetzt. Das ist angewandte Ethik.

Zu den Unternehmen mit denen er gearbeitet hat, zählen: IBM Deutschland, CETONI Automatisierung und Mikrosysteme, BARMER Krankenkasse, Landeshauptstadt München: Öffentliche Verwaltung, Krankenhäuser, Umweltschutzstiftung WWF Deutschland.

Wie immer: Beginn 19:30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, Bayerischer Hof Starnberg Bahnhofplatz, Kostenbeitrag 10,00 €, und: Diesmal Mittwoch!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Beate Himmelstoss

Erst-Friedrich Lauppe

 

 

 

 

Dezember 2017

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philocafés,

am Mittwoch, 13. Dezember 2017 laden wir Sie recht herzlich ein zu unserer Veranstaltung zum Jahresausklang:
 

Platon zur Liebe
Referentin: Beate Himmelstoß

Dem griechischen Geschichtsschreiber Hesiod zufolge ist Eros, „der schönste unter den unsterblichen Göttern, der Gliederlösende“ einer der ersten Götter überhaupt. Ohne ihn als den zeugenden Trieb hätte die Erde dem Mythos zufolge nicht den Himmel aus sich hervorbringen können. Das ist es denn auch, was Platon als vorrangige Aufgabe des Eros ansieht, durch die Anregung des Eros „den Himmel aus sich hervorzubringen“. Die körperliche Liebe ist die erste Stufe auf dem Weg zu immer höheren Erkenntnisstufen. In seinem Dialog „Symposion“ (Das Gastmahl) lässt Platon die ehrwürdigen Gäste über das Wesen des Eros nachdenken und entwickelt in der Rede des Sokrates, der interessanterweise seine Lehrerin Diotima zitiert, seine Theorie der Liebe.
Wie immer im Bayerischen Hof in Starnberg, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, wieder wie gewohnt am Mittwoch.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Beate Himmelstoß

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

 

 

Frühere Veranstaltungen:

 

 

Dienstag, 14. November 2017

 

 

Dr. Wolfgang Thorwart

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

Parmenides

 

Parmenides brachte uns die Logik. Platon war sehr viel dran gelegen, Parmenides in die Reihe seiner geistigen Vorfahren einzureihen. Er, wie auch die gesamte Philosophie bis heute, hatten jedoch das Anliegen, die Herkunft der Logik zu verschweigen. Denn Parmenides brachte die Logik von einer Schamanischen Reise zur Göttin der Unterwelt mit. Er beschreibt haarklein die Praktiken mit denen er reiste – für uns heute ohne weiteres nachvollziehbar, da wir die Berichte aus dem Osten kennen. Parmenides war Apollonpriester in Elea bei Neapel und er heilte im Tempel Kranke im Heilschlaf.

Mit äußerster Schärfe verwendeten er und seine Schüler die von der Göttin mitgebrachte neue Logik – nach der z.B. Achilles eine Schildkröte nicht einholen kann, weil er immer nur die Hälfte des Abstandes zur Schildkröte zurücklegt, ein Problem, das erst Leibniz löste. Darüber hinaus teilte ihm die Göttin mit, dass die Welt der Menschen Schein sei. Der Beginn der Metaphysik.

 

 

Wie immer im Bayerischen Hof in Starnberg, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, jedoch auch diesmal am Dienstag.

 

Herzliche Grüße

 

Beate Himmelstoß

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

 

Oktober 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philo-Cafes,

 

am Dienstag, den 17. Oktober

Im Bayerischen Hof in Starnberg, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr

gibt es eine neues Vortragsereignis:

 

Dr. Wolfgang Thorwart

Ernst Friedrich Lauppe

 

Die Vorsokratiker

 

Mit den Vorsokratikern, insbesondere mit Thales, Heraklit und Pythagoras, hat die Philosophie begonnen. Sie haben Begriffe gesetzt gegen die mythischen Erzählungen. Was vorher durch Götter erklärt wurde, wird nun mit Begriffen beschrieben. Die Zeitgenossen der Vorsokratiker verstanden nichts von der neuen Welt, sowenig wie wir heute von der Umstellung unserer Welt auf die Quantenwelt verstehen.

Ernst Friedrich Lauppe wird den Mythos von der Weltentstehung aus dem Chaos darstellen, Wolfgang Thorwart wird die revolutionären Neuigkeiten der Vorsokratiker, nämlich die Begriffsbildung zeigen, und schließlich wird über die permanente Entstehung unserer Welt aus der Quantenwelt gesprochen, der Quantenwelt, die nach Aussage unserer großen Physiker ein anderes Wort ist für das Eine, den Unus Mundus, das Tao oder das Chaos.

 

 

Bitte beachten Sie, dass das PhiloCafe diesmal am Dienstag stattfindet. Das war nicht anders zu machen. Auch das nächste im November wird am Dienstag sein, im Dezember jedoch wieder am Mittwoch. 

 

Herzliche Grüße   

 

Ernst Friedrich Lauppe

Beate Himmelstoß