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Dezember 2017

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philocafés,

am Mittwoch, 13. Dezember 2017 laden wir Sie recht herzlich ein zu unserer Veranstaltung zum Jahresausklang:

Platon zur Liebe
Referentin: Beate Himmelstoß

Dem griechischen Geschichtsschreiber Hesiod zufolge ist Eros, „der schönste unter den unsterblichen Göttern, der Gliederlösende“ einer der ersten Götter überhaupt. Ohne ihn als den zeugenden Trieb hätte die Erde dem Mythos zufolge nicht den Himmel aus sich hervorbringen können. Das ist es denn auch, was Platon als vorrangige Aufgabe des Eros ansieht, durch die Anregung des Eros „den Himmel aus sich hervorzubringen“. Die körperliche Liebe ist die erste Stufe auf dem Weg zu immer höheren Erkenntnisstufen. In seinem Dialog „Symposion“ (Das Gastmahl) lässt Platon die ehrwürdigen Gäste über das Wesen des Eros nachdenken und entwickelt in der Rede des Sokrates, der interessanterweise seine Lehrerin Diotima zitiert, seine Theorie der Liebe.
Wie immer im Bayerischen Hof in Starnberg, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, wieder wie gewohnt am Mittwoch.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Beate Himmelstoß

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

 

 

Frühere Veranstaltungen:

 

 

Dienstag, 14. November 2017

 

 

Dr. Wolfgang Thorwart

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

Parmenides

 

Parmenides brachte uns die Logik. Platon war sehr viel dran gelegen, Parmenides in die Reihe seiner geistigen Vorfahren einzureihen. Er, wie auch die gesamte Philosophie bis heute, hatten jedoch das Anliegen, die Herkunft der Logik zu verschweigen. Denn Parmenides brachte die Logik von einer Schamanischen Reise zur Göttin der Unterwelt mit. Er beschreibt haarklein die Praktiken mit denen er reiste – für uns heute ohne weiteres nachvollziehbar, da wir die Berichte aus dem Osten kennen. Parmenides war Apollonpriester in Elea bei Neapel und er heilte im Tempel Kranke im Heilschlaf.

Mit äußerster Schärfe verwendeten er und seine Schüler die von der Göttin mitgebrachte neue Logik – nach der z.B. Achilles eine Schildkröte nicht einholen kann, weil er immer nur die Hälfte des Abstandes zur Schildkröte zurücklegt, ein Problem, das erst Leibniz löste. Darüber hinaus teilte ihm die Göttin mit, dass die Welt der Menschen Schein sei. Der Beginn der Metaphysik.

 

 

Wie immer im Bayerischen Hof in Starnberg, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, jedoch auch diesmal am Dienstag.

 

Herzliche Grüße

 

Beate Himmelstoß

Ernst Friedrich Lauppe

 

 

 

Oktober 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Philo-Cafes,

 

am Dienstag, den 17. Oktober

Im Bayerischen Hof in Starnberg, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr

gibt es eine neues Vortragsereignis:

 

Dr. Wolfgang Thorwart

Ernst Friedrich Lauppe

 

Die Vorsokratiker

 

Mit den Vorsokratikern, insbesondere mit Thales, Heraklit und Pythagoras, hat die Philosophie begonnen. Sie haben Begriffe gesetzt gegen die mythischen Erzählungen. Was vorher durch Götter erklärt wurde, wird nun mit Begriffen beschrieben. Die Zeitgenossen der Vorsokratiker verstanden nichts von der neuen Welt, sowenig wie wir heute von der Umstellung unserer Welt auf die Quantenwelt verstehen.

Ernst Friedrich Lauppe wird den Mythos von der Weltentstehung aus dem Chaos darstellen, Wolfgang Thorwart wird die revolutionären Neuigkeiten der Vorsokratiker, nämlich die Begriffsbildung zeigen, und schließlich wird über die permanente Entstehung unserer Welt aus der Quantenwelt gesprochen, der Quantenwelt, die nach Aussage unserer großen Physiker ein anderes Wort ist für das Eine, den Unus Mundus, das Tao oder das Chaos.

 

 

Bitte beachten Sie, dass das PhiloCafe diesmal am Dienstag stattfindet. Das war nicht anders zu machen. Auch das nächste im November wird am Dienstag sein, im Dezember jedoch wieder am Mittwoch. 

 

Herzliche Grüße   

 

Ernst Friedrich Lauppe

Beate Himmelstoß